Festgeld 12 Monate, Festgeld 24 Monate, Festgeld 36 Monate

Was ist Festgeld
Festgeld ist dann sinnvoll, wenn ein Teil des Vermögens für einen bestimmten Zeitraum nicht benötigt wird. Für das Festgeld wird immer ein bestimmter Zeitraum mit festen Zinsen vereinbart. Nach Abschluss der Laufzeit kann das Festgeld entweder wieder zur freien Verfügung auf einem Girokonto deponiert werden, oder es wird sofort erneut zu den dann gültigen Zinsen für den gleichen, oder einen anderen Zeitraum angelegt. Das sollte beim Vertragsabschluss mit vereinbart werden. Üblich ist, dass der Sparer ca. 4-6 Wochen vorher angeschrieben wird und sich entscheiden muss, ob er sein Geld neu anlegen, oder wieder zurück haben möchte.
Die Kontoführung für das Festgeld ist kostenlos. Einige Banken und auch Makler berechnen für die Bearbeitung und den Vertragsabschluss Gebühren, die oft nur im Kleingedruckten stehen und die Zinsen schmälern.

Vertragslaufzeiten für Festgeld
Die Laufzeiten für die Festgeldanlage können frei vereinbart werden, wobei sich die Zinsen nach der Anlagedauer richten. In der Regel erhöhen sie sich bei längeren Laufzeiten. Die am häufigsten genutzten Laufzeiten sind Festgeld 12 Monate, Festgeld, 24 Monate und Festgeld 36 Monate, wobei auch längere Anlagen, wie zum Beispiel Festgeld 120 Monate im Angebot sind. Die meisten Geldinstitute verlangen bei der Festgeldanlage eine bestimmte Mindestsumme, die angelegt werden muss. Beim Festgeld 12 Monate erfolgt die Zahlung der Zinsen nach Vertragsablauf mit der Überweisung des Anlagebetrages. Beim Festgeld 24 Monate werden die ersten Zinsen nach einem Jahr auf ein vorher benanntes Konto zur freien Verfügung überwiesen. Die zweite Zahlung erfolgt nach Vertragsablauf. Beim Festgeld 36 Monate kann bei den meisten Banken eine jährliche, oder auch eine monatlich Auszahlung der Zinsen im Vertrag geregelt werden.
Der Anleger muss wissen, dass er in der Vertragszeit über sein Geld nicht verfügen kann. Er kann es maximal beleihen. Die Zinsen bleiben stabil, auch wenn sie auf dem freien Geldmarkt steigen, oder sinken.
Beim Vertrag über Festgeld 12 Monate ist der Vorteil, dass die Zinsen und das Geld nur für 12 Monate fest gebunden sind. Danach kann wieder neu entschieden werden.
Dagegen sind Geldanlagen mit Festgeld 24 Monate, oder Festgeld 36 Monate schon ein längerer und oft nicht so gut überschaubarer Zeitraum. Dafür sind in der Regel die Zinsen höher.

Was ist vor der Festgeldanlage zu beachten

Bei dem derzeitigen niedrigen Zinsniveau muss jeder, bevor er sein Festgeld anlegt genau vergleichen. Einige Banken bieten Zinsen für Festgeld 24 Monaten, oder Festgeld 36 Monate an, wo manche andere Bank beim Festgeld 12 Monate, oder auch schon beim Tagesgeld mit den Zinsen darüber liegt. Hier ist ein genauer Vergleich der Anbieter sinnvoll, wobei dazu das Internet über verschiedene Festgeldrechner einen guten Überblick gibt.

Das Festgeld ist genauso, wie das Sparguthaben über das gesetzliche Einlagensicherungssystem bis 50000 € gesichert. Viele Geldinstitute zahlen zusätzlich in ein freiwilliges Einlagensicherungssystem ein und bieten größere Sicherheiten an. In den Geschäftsbedingungen sollte das jeder vorher prüfen. Sinnvoll ist, wenn bei ausländischen Banken geprüft wird, ob es eine Filiale in Deutschland gibt und hier der Gerichtsstand für deutsche Anleger ist.
Die Zinserträge können derzeit bis zu 801 € im Jahr pro Person von der Abgeltungssteuer freigestellt werden.